
| Name des KMU | DEN GmbH |
| Sitz | Greifswald, MV |
| Gründungsjahr | 1992 |
| Mitarbeitende | 40 |
| Branche | Telekommunikation/ Ingenieurdienst-leistungen |
Die DEN GmbH ist ein Ingenieurdienstleister für die Errichtung von Telekommunikationsnetzen. Unsere Schwerpunkte liegen in der Planung für den Ausbau von Mobilfunk- und Glasfasernetzen. Das Unternehmen begleitet den Markt bereits seit 1992 – von der Errichtung der ersten 2G-Netze bis zu den aktuellen Aufgaben beim Aufbau einer leistungsfähigen 5G-Infrastruktur.
Aktuell widmen wir uns intensiv dem Wandel unserer Arbeitswelt: Unter dem Projekttitel „Future-Engineering: DEN-AI-Transformation“ integrieren wir KI in unseren Arbeitsalltag. Unsere rund 40 Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten zwar bereits digitalisiert und dezentral im hybriden Modell, doch binden repetitive Aufgaben noch immer viel Zeit.
Gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Rostock an der Hochschule Stralsund wollen wir das ändern. Ziel ist es, durch KI-Assistenten und interne Wissens-Chatbots unser Team von Routinearbeiten zu entlasten, damit mehr Freiraum für anspruchsvolle Planungsaufgaben entsteht.
Gleichzeitig stärken wir durch gezielte Schulungen die KI-Kompetenz im gesamten Unternehmen, um uns zukunftssicher aufzustellen.

Projektstart
Im Rahmen des Projektstarts führte die DEN GmbH eine KI-Touchpoint-Analyse durch, um aktuelle Nutzungen von KI, Chancen sowie Wege der Wissensvermittlung zu prüfen. Ziel des Treffens ist die Identifizierung konkreter Use Cases für KI im Unternehmen und das Erkennen von Potenzialen. Das MDZR unterstützt dabei als erfahrener Partner und bietet eine wertvolle „zweite Sicht“ auf die Transformation.

Abstimmung des Vorgehens
Der Termin am 19.11.25 diente der Vorbesprechung für ein Präsenztreffen an der Hochschule Stralsund. Hierbei trafen sich der Digitalisierungs- und Innovationsbeauftragter der DEN GmbH und die Mitarbeiter des Mittelstand-Digital Zentrum Rostock, um das gemeinsame Projekt zur KI-gestützten Digitalisierung bei der DEN GmbH vorzubereiten. Im Fokus standen die KI-Use-Cases, welche das Unternehmen intern ermittelt hatte. Gemeinsam wurden die Ausgangssituation, erste Erwartungen an das KI-Projekt sowie organisatorische Rahmenbedingungen besprochen. Als Output des Treffens wurden die identifizierten Use-Cases strukturiert und das weitere Vorgehen abgestimmt.

Kick-Off
Das Projekt mit der DEN GmbH wurde nun offiziell gemeinsam gestartet. Inhalt des Treffens war ein Austausch über die Use-Cases zur KI-gestützten Digitalisierung, die das Unternehmen in einem internen Termin am 18.11.2025 definiert hatte. In einem offenen und entspannten Gespräch wurde besprochen, welche Aspekte bei der weiteren Ausgestaltung, Umsetzung und Durchführung dieser Use-Cases zu beachten sind. Des Weiteren wurde sich auf die Konzeption einer KI-Grundlagen Schulung mit Fokus auf die Nutzung generativer KI-Chatbots im Unternehmen verständigt. Die Entwicklung dieser individualisierten Schulung bildet nun den Projektrahmen bis zum Abschluss.

Vorstellung der Schulung
Der Termin am 14. Januar 2026 diente der Besprechung des Rahmens für die Durchführung der KI-Schulung am 27. Januar. Es wurden die erarbeiteten Inhalte vorgestellt, die Erwartungen abgeglichen und ein kurzer Test der Durchführungsumgebung für die Schulung im Online-Format durchgeführt. Für die Besprechung des Zeitplans wurde ein weiterer Abstimmungstermin für den 22. Januar vereinbart.
Zeitplan und Tools
In diesem kurzen Termin wurde der Zeitplan der Schulung sowie die erforderlichen Tools für den Anwendungsteil besprochen. Als Chatbot-Lösung kommt Microsoft Copilot zum Einsatz. Diese Entscheidung wurde getroffen, da das Unternehmen bereits sämtliche Lösungen des Microsoft-Ökosystems nutzt und die Anwendung eines anderen Tools einen Verlust von Quick Wins bedeuten würde. Um den Workshop-Teil der Schulung im Online-Format durchführen zu können, wird außerdem das Online-Whiteboard Miro verwendet.

Durchführung der KI-Schulung
An diesem Tag fand die KI-Schulung mit den Mitarbeitenden der DEN GmbH statt. Insgesamt wurden 29 Mitarbeitenden die Grundlagen von generativer KI sowie anwendungsspezifische Prompting-Techniken und Fallstricke erläutert. Dabei hatten die Teilnehmenden in einem ersten praktischen Teil die Gelegenheit, die erlernten Techniken selbst auszuprobieren. Im zweiten Teil des Workshops diskutierten sie außerdem verschiedene Szenarien im Unternehmen hinsichtlich der Gefahren durch die Nutzung interner und externer KI-Tools. Mit der Durchführung dieser Schulung endete das Projekt.